| Analogik |
![]() Die Band in kurzen Sätzen Videospielsound trifft Balkan und Jazz wäre eine stark vereinfachte Umschreibung der Musik der Dänen. Bei Analogik mischen sich Balkan, Ska, Hip Hop, Jazz und 70er Jahre Klänge auf unterhaltsamste Weise mit elektronischen Downtempo Beats und verspielten chip-tunes. So verschieden die Musikstile sind, so verschieden ist auch die Instrumentierung. So trifft Analoges auf Digitales, Saxophon auf Synthie, Violine auf Laptop und Akkordeon auf Nintendo-Controller. Klingt abgefahren, ist in Wirklichkeit aber ein erstaunlich groovender Mix zum entspannten Kopfnicken und Tanzen. Auf ihrer Deutschland- / Österreichtour haben sie erstmals Bo Marley und das Bo-Mobil mit an Bord, die in den letzten Jahren durch ihre legendären Auftritte auf dem Fusion Festival auf sich aufmerksam gemacht haben. 8-Bit lo-fi Hip-Hop Dub vom feinsten, das Ganze mit tiefsinnigen Texten über Fleisch oder Mofa fahren, präsentiert in breitestem Flensburger Dialekt. Schönes Ding das! Geschichte & Co Gegründet wurden Analogik 2003 in Aarhus, warum, wieso und zu welchem Anlass, ist allerdings in den grauen Nebeln der Geschichte verborgen. Fest steht nur, dass alle Mitglieder alt genug waren, um sich Bärte wachsen zu lassen, vielleicht war das ja die Initialzündung, man weiß es nicht. Jedenfalls fand sich damals ein Haufen junger, talentierter und vor allem experimentierfreudiger Musiker mit viel Humor, um eine Art Musik zu kreieren, die es so vorher noch nicht gab und die auch heute noch Ihresgleichen sucht. Geboren und Aufgewachsen in den 80ern, sind Analogik fest verbunden mit der dänischen Hip-Hop und Street Art Szene, was in ihrer Musik deutlich zu hören ist. Mit einem Sammelsurium von analogen Synthies aus den späten 70ern und frühen 80ern schaffen sie die ausgeklügelten elektronischen Sounds mit dem unverwechselbaren lo-fi Sound von Analogik, aber auch ihr Können an ebenso vielen akustischen Instrumenten und Musikstilen prägen den Klang. So ist es vor allem die Liebe zu Gipsy-Jazz, Polka und Balkan die den Gegenpart zum Elektronischen bilden. Derzeit leben und arbeiten Analogik in einem Kollektiv am Rande von Aarhus, wo sie sich das Studio mit der dänischen Raggae Band Bli Glad und ihren guten Freunden von Bo Marley teilen. In Dänemark spielen Analogik bereits vor großem Publikum und auf namhaften Festivals, wie Roskilde. Nun ziehen sie aus um auch den Rest Europas und vor allem Deutschland zu erobern. Ein erster Schritt waren 2009 ein paar ausgewählte Festivalauftritte u.a Fusion Festival und Breminale. Nun wird nachgelegt, im Februar/März 2010 findet eine Club Tour durch Deutschland und Österreich statt, die uns zeigen wird, wozu die junge dänische Musikszene im Stande ist. Als besondere Gäste auf dieser Tour haben sich die Jungs von Bo Marley angeschlossen. Bo Marley sind eine sympathisch-schräge und einzigartige Truppe, die mit ihrem Bo-Mobil (einem umgebauten, mit allerlei elektronischem Sound-Equipment bepackten und von Autobatterien betriebenen Putzwagen) schon seit einigen Jahren auf deutschen Festivals zu finden sind und die auf einem bekannten vegetarischen Festival mit einer Hymne an das Fleisch polarisierten. 8-Bit Musik meets Hip-Hop, Reggae und Dub mit (nord-) deutschen Texten. Bo Marley sind gleichzeitig ein Teil der dänischen Roots-Reggae Band Bli Glad. Man darf gespannt sein auf diese hochseetaugliche Mischung, mit jeder Menge Humor und Haaren. Discography: - “So Many musicians" (single) 2004 on auditory design - "Analogik for perlehøns" (single) 2004 on auditory design - "Søens folk" (the people from the sea) debut album 2006 on auditory design - "Søens folk" (the people from the sea)" re-release 2008 on Jenka Music - "Klunserbeats live" album 2009 Jenka Music - "Gypsi doodle Remix EP" 2009 on auditory design (remix's by Dunkelbunt among others) Web: www.myspace.com/analogikofdk www.analogik.dk www.myspace.com/herrbomarley www.jahtari.org/artists/bomarley.htm Line up: Analogik: Magnus Damgaard - Bass, Korg-MS20 Jesper Kobberø - Guitar, Accordion Theis Bror - Saxophone, Drums Asger Kirkeman - turntables, synthesizers, laptop, melodica Jonathan Feig - Violin, Fiddle Bo Marley: Max Buthke - Vocals, Percussions Benjamin Lesak - Drum machines & Synthesizers Christian Nordentoft - Synthesizers |
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